Nach der jüngsten Novellierung des Strafgesetzbuches zum 21.1.2015 stellt der verschärfte § 201a StGB unter bestimmten Bedingungen schon den Akt des Fotografierens unter Strafe, also konkret den Druck auf den Auslöser – bis zu zwei Jahren Gefängnis werden angedroht.

Wenn jemand denkt, das betrifft mich mit meinen Bildern nicht, dann muss man sich aber in Erinnerung rufen, dass bereits die Anfertigung von Streetfotografie Aufnahmen, die ja bekanntlich Menschen an öffentlichen Plätzen als Motive hat, diesen Tatbestand erfüllt. Dies nämlich dann, wenn die Bilder die Hilflosigkeit anderer Personen zur Schau stellen. Dies kann ein in Obdachloser in Not sein, aber auch jemand der auf einem Fest zu tief ins Glas geschaut hat. Wesentlich ist es, dass nicht erst die Veröffentlichung strafbar ist, sondern bereits die Erstellung der Aufnahme. Hier gilt nun "Don't push the button" wenn man auf Nummer sicher gehen möchte.

Die Rechte der Personen sind zu respektieren und zu schützen. Andererseits werden mit solchen Gesetzen mansche Bilder nicht mehr entstehen, die in Vergangenheit erstellt worden sind und heute als historische Dokumente eine wichtige Aufgaben übernehmen. Man denke nur an Aufnahmen der Kriegs- und Nachkriegszeit oder anderen Krisenschauplätzen.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es in DOCMA.

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